offenheitimumgangmitgeld

Tacheles auf die Theke
 

Meta





 

Über

Howdy, Cowboy.

Radrennfahrer, Bergsteiger, Ausdauer-& Marathonschläfer, weltoffen und meistens super drauf - das bin ich! Ganz ohne Doping und Drogen, dafür mit einem berauschenden Blick auf die Welt.

 

Come in & like

 

Alter: 46
 


Werbung




Blog

Taschengeld-Statistik: So viel Taschengeld bekommt Deutschlands Jugend

Eltern haben es, Kinder nicht. Aus Geld wird Taschengeld, wenn im Zuge der Umverteilung eine das Geld aus des Einen Portemonnaies in des anderen Sparschwein oder Hosentasche wandert. Als Kind freut man sich wahnsinnig über Taschengeld, den damit kommen alle Träume in greifbare Nähe: Der Traum vom Eigenheim aus Playmobil, der Garten für Barby und die Spiele, mit denen im Kreise der Familie Kinder an das Spielen mit System herangeführt werden. Gesellschaftsspiele sind in meinen Augen ein guter Umgang für Kinder; es ist sinnvoll, weil man dabei etwas lernen kann. Strategie, Spiel und Spaß´. Und damit es auch beim Taschengeld nicht anders ist, ist es wichtig, gut aufzupassen, wie man das eigene Kind erzieht: Der Umgang mit Geld will gelernt sein. Die Höhe ist schwer korrekt einzuschätzen, Taschengeldes Klauen lassen nicht auf sich warten, wenn Eltern ihre Kinder falsch heranführen. Deswegen gilt es, die Entwicklung der Taschengeld Höhe für Kinder im Blick zu behalten. Im Durschnitt bekommt ein Kind in der 4. Klasse rund 14 Euro Taschengeld pro Monat; in der 5. Klasse 15 Euro und danach signifikant mehr Geld: Ab der 6. Klasse sind es schon 19 Euro, und im 7. Lehrjahr eines Schülers 21,50 Euro. Dabei klafft eine beträchtliche Kluft zwischen Jungen und Mädchen. Doch zunächst: Ist das viel oder wenig? Wie seht ihr das? Freue mich über Kommentare!

19.2.14 10:29, kommentieren

Das Leben ist teuer, mein Kind

Sprach einst schon meine Großmutter, und dabei hat sie gar nicht unrecht. Super Witz: Nicht mal der Tod ist umsonst, denn der kostet das Leben! Früher habe ich fast mehr drüber nachgedacht als heute. Da gab es Süßigkeiten, und es gab den Jahrmarkt, und es gab Taschengeld. Und dann sieh zu, wie du klarkommst! Das ist heute schwammiger. Es gibt so viele Posten, die gar nicht direkt auftauchen, dass man sehr schnell den Überblick verlieren kann.

Zum Beispiel die Nebenkostenabrechnung. Da gibt es eine Vorauszahlung, und wie viel muss man nachzahlen? Hm, keine Ahnung. Grunz. Viel. Da kann man doch mal drüber reden, Menschen haben doch oft ähnliche Sorgen und Nöte. Oder das Glücksgefühl, wenn man etwas wiederbekommt… Mein Plädoyer an die Welt: Offenheit im Umgang mit Geld, auch mal Finanzfragen ausdiskutieren! Tut doch keinem weh ein Thema auf die Agenda zu setzen, was alle irgendwie und meistens sogar sehr berührt.

 

 

Ein brauchbarer Anfang, den meine Großmutter da gemacht hat.

 

 

1 Kommentar 12.12.13 13:18, kommentieren

Offenheit im Umgang mit Geld? Da geht’s hier ja gar nicht drum!

Na, das ist mal eine Geschichte: Hier schreibt einer, der würde über Offenheit im Umgang mit Geld schreiben, und raus kommt, das der das mal so gar nicht tut. Schande über sein Haupt, den Blogtitel so zu vernachlässigen!

Aber, wie sagt man, Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Und erkannt ist das Problem, jetzt werde ich daran gehen, das mal ein bisschen zu beheben. Und ich sage Ihnen, es gibt schließlich eine Menge interessanter Dinge zu tun: Warum spricht der deutsche nicht über Geld? Wie stellt man es am Besten an? Ist es überhaupt wünschenswert, eine Kultur der Offenheit im Umgang mit Geld anzustreben? Diesen und anderen existenziellen Fragen des Daseins werde ich naher Zukunft nachschnuppern, viel Spaß dabei.

3.12.13 09:32, kommentieren

Komödiantenstadl

Wie kommt das eigentlich, dass die meisten großen und bekannten Comedians Männer sind? Sie wissen schon, die mehr oder minder filigranen Wortakrobat, die uns mit ihrer Sicht auf die Welt so oft zum Lachen verleiten, die in dieser Welt auch wirklich oft bemerkenswert komische Dinge beobachten und an den Mann bringen. Und an die Frau! Nur eben nicht von der Frau…

Das Verwirrende daran ist relativ klar, denke ich. Frauen können lustig sein, Männer können lustig sein. Manche Männer mögen die große Bühne, manche Frauen. Hm. Und wie passt das jetzt zusammen? Ist ja nicht nur die Suchmaschine meines Vertrauens, die einfach partout auf den vorderen Rängen keine weiblichen Comedians nennen will. Ist ja auch wirklich vom Bekanntheitsgrad her so, und ich rede nicht von der Einen oder Anderen, die man mal kennt.

Ich möchte keine unnötigen Pauschalisierungen anstellen, aber es verwundert eben doch, dass zumindest unter Berufskomiker eine solche Tendenz zu erkennen ist. Evolutionär bedingt, würde man vielleicht Menschen sagen hören. Glaube ich nicht, eher noch sähe ich die Ursache in den Geschlechterrollen angesiedelt. Aber auch da gilt, ohne Verallgemeinerung und Vorurteile lässt sich das nicht mit Bestimmtheit sagen.

Und so endet meine Überlegung wohl hier schon. Man muss ja auch nicht für alles eine Antwort haben, manche Fragen kann man durchaus im Raum stehen lassen. Aber es ist doch so? Ich rede nicht von der Situation im Privaten; das Frauen gut „töttern“ können sollte ja hinlänglich bekannt sein. Also dann, schönen Abend allseits noch.

19.11.13 18:19, kommentieren

Wie real ist die Bank bei Monopoly?

Wissen Sie, aus welchem Material Geldscheine sind? Aus Baumwolle! Von wegen, Papiergeld. Da lästert man so viel drüber, aber das gute Geld ist eben doch aus hochwertiger Baumwolle. Schau an schau an. Und obwohl die Vorräte an der schönen Pflanze relativ groß sind, so ist es in bedruckter Form doch nicht ansatzweise häufig genug vorhanden, um für die Zahlen zu bürgen, die die Staaten, Unternehmen und Bürger dieser Welt auf dem Konto stehen haben. Wenn alle Menschen also gleichzeitig ihr Geld von der Bank abheben, dann passiert nach einer gewissen Zeit zwangsläufig das Folgende: Nichts.

 

Die Bank hat Reserven, aber kann nicht das auszahlen, was ihre Kunden auf dem Konto deponiert haben. Sie wissen ja, dass man für Geld auf der Bank Zinsen bekommt. Nichts!, werden sie sagen, doch die Zahlen lügen auf einer anderen Ebene: Der Wert Ihres Vermögens wird real nicht größer, obwohl das Vermögen an sich, rein nominell, eben doch steigt. Der Grund dafür ist die Inflation, die das mühsam angesparte frisst, auffrisst. Hartes Begriff, harter Fakt: Unter 2% Zinsen machen Sie eigentlich immer minus.

 

Die Bank möchte nicht minus machen. Deswegen versucht sie, das ihr anvertraute Geld gewinnbringend zu vermehren. Das impliziert, dass es nicht jederzeit verfügbar ist. Langfristige Geldanlagen erhöhen den ausgezahlten Zinssatz, sie wissen. Und um die Zinsen an die Kunden zahlen zu können muss die Bank ihrerseits mit dem Geld arbeiten. Investieren. Und so lange jedes Institut hier und da anlegt, so lange bestehen auch nicht ausreichend große Reserven. Das begründet die Angst vor Bank Runs, bei denen die Menschen gleichzeitig Geld abheben – bis die Bank pleite ist. Und dann kann sie nicht einmal neues Papiergeld drucken, unabhängig davon, dass sie keine hochrechtliche Lizenz zum Gelddrucken hat…

Ich bin raus für heute – wir sehen uns auf Los!

14.11.13 14:15, kommentieren

Kann man Glück denn nicht doch am Kontoauszug ablesen?

„Geld ist nichts, aber viel Geld ist etwas anderes.“ – George Bernard Shaw

Der gute Herr Shaw lässt uns glauben, dass Geld keine Bedeutung hat, solange es nicht in großen Mengen vorhanden ist. Ich sage: Geld hat keine Qualität, denn es ist immer gleich, nur seine Quantität zählt. Je mehr desto mehr gilt nur faktisch, von der Perspektive des Mehrwerts betrachtet muss man Herrn Shaw Recht geben: Ab einer gewissen Summe wird es bedeutend – ironischerweise dann, wenn es für den Einzelnen unbedeutend geworden ist und Gedanken um die Ausgabe desselben in den Hintergrund geraten.

Und nun stellt sich die Frage, inwieweit man einen prallen Kontoauszug denn in Glück transferieren kann. Es soll Personen geben, denen das Geldverdienen als solches Freude bereitet, die nur um des Verdienens Willen verdienen. Wieder andere sind glücklich, wenn sie es ausgeben – für was auch immer, solange man damit etwas kauft. Diese zwei entgegengesetzten Pole sind das Ende der Fahnenstange, dazwischen ist derjenige Typ Mensch, der Geld als Mittel zum Zweck betrachtet. Zum Zweck des Glückserwerbs, wenn man so will. Dieses Konzept geht auf, weil Geld allein keinen Wert außer seinem Gegenwert besitzt. Man kann sich also problemlos davon trennen, solange man nicht etwas für das Horten und Ausgeben empfindet, was rational betrachtet ja auch wieder Glück bringt.

Das heißt streng genommen bedeutet mehr Geld mehr Glück – wenn man in der Lage ist, es ohne Verluste zu transferieren.

31.10.13 14:58, kommentieren

Knapp daneben ist auch vorbei

Langsam habe ich mich eingeschossen. Schon neulich habe ich in den Köpfen schlauer Leute Raubbau mit wertvollem Gedankengut betrieben und ein berühmtes Zitat von Artur Schopenhauer aus dem Kontext gerissen und einfach in meinem Blog veröffentlicht. Und wissen sie was, ich habe so gar kein schlechtes Gewissen. Ehrlich ist Trumpf, sie wissen es ja genau. Genauso schamlos wie ich mich  bediene, so bekenne ich mich auch zu Schandtaten. Ich mache mal da weiter, wo ich aufgehört habe…

… mit ein paar weniger zeitgemäßen, grandiosen Beispielen.

Lasset Aischylos, den griechischen Tragödiendichter beginnen: „Offen spricht der Mann zum Mann“.

Das ich nicht lache! Auch im antiken Griechenland, da bin ich mir ganz sicher, haben Frauen getuschelt. Weil Frauen eben Frauen sind, und die Männer damals zu beschäftigt mit Politik und Krieg. Wenn es zwischen Frauen Freundschaft gegeben hat, dann ist sie da ausgelebt worden – in Wort und Geste, wie es sich der Frau von damals, heute und morgen geziemt.

Bühne frei für Konfuzius: „Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist wissen.“

Der berühmte Mann macht seinem Namen alle Ehre, wie ich immer heimlich in den dunklen Regionen meines Gehirns denke. Der ist verwirrt! Nein nein, vielmehr ist er Begründer einer sehr geradlinigen, wenn auch mitunter trivial oder nicht direkt logischen klingenden Glaubensrichtung. Für ihn hat es sich gelohnt, seine Gedanken öffentlich zugänglich zu machen; er ist zum Idol geworden!

Die nächsten Knaller spare ich mir bis zum nächsten Mal auf. Bis dann, liebe Leser!

22.10.13 18:27, kommentieren

Die offensten Menschen der Welt

Es gibt da etwas, was mich zutiefst beeindruckt hat. Andere Länder, andere Sitten, könnte man sagen! Aber das hat die Welt noch nicht gesehen – neulich mal beim surfen entdeckt, die unglaublich offene Gesellschaft Samoas.

Das Grundprinzip der samoanischen Kultur besteht im wechselseitigen Geben, Nehmen und Teilen innerhalb der Großfamilie, der 'aiga. Jeder 'aiga steht ein Familienoberhaupt vor, der Matai genannt wird (und meistens männlich ist). Sprich auf gut deutsch: Einer formell Chef, alles andere wird geteilt. Sehr ansprechend, könnte man sagen.

Noch so ein Ding: 80% der Landfläche Samoas sind in Dorfbesitz! Da lebt jemand eine Form der unregulierten Lebensfreude aus, da geht mir das Herz auf. Bei dem Klima kann man dann auch das oft relativ freizügige Herumlaufen erklären…

Da können wir uns alle mal ein Beispiel dran nehmen. Soll auch gut für den Charakter sein, man munkelt, Samoaner seien sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. Nächstes Reiseziel? =)

1 Kommentar 15.10.13 10:47, kommentieren

Philosophengedöns

„Man wird keinen Freund dadurch verlieren, dass man ihm ein Darlehen abschlägt, aber sehr leicht dadurch, dass man es ihm gibt.“ – Schopenhauer

Sie sehen schon, ich bin heute philosophisch. Das ist mir irgendwann mal in der Tageszeitung meines Vertrauens begegnet und hat mir zu denken gegeben. Denn es stimmt, oder? Bei Geld hört die Freundschaft auf. Geld ist wertlos in dem Sinne, dass es an sich keinerlei Nutzen hat. Es ist ein Ding, dessen Vorhandensein man zwar auf Schritt und Tritt schätzt, aber das ohne die Welt in der wir leben nichts bringt, weil man mit Geld nichts machen kann. Vielleicht kann man es ästhetisch noch schätzen, aber das war es dann auch…

Und die Freunde, denen man es gibt, wollen es behalten bzw. nur unter Schwierigkeiten zurückgeben. Was gar kein Problem wäre, wenn ich es nicht selbst haben wollte. Warum? Es macht gierig. Nach mehr von diesem Ding, was sich der Mensch meist nur in einem Fotorahmen ernsthaft zunutze machen kann. Die Freundschaft ist ein höheres Gut. Lasst es uns schätzen, spricht Schopenhauer. Meine Zustimmung hat er.

11.10.13 14:36, kommentieren

Wer flüstert, der lügt

- hat meine Oma immer gesagt. Und der Rest ihrer Generation auch, aber darauf kommt es ja gar nicht an...

Ich sag Ihnen mal was: Meine Oma war eine schlaue Frau. Sie wußte schon, wie die Welt so funktioniert. Aber Ihr Sprichwort würde ich trotzdem abändern, es müsste heißen, wer schweigt lügt auch – jedenfalls in Bezug auf Geld.

Um eine weitere Phrase zu bemühen, Schweigen ist Silber, Reden ist Gold! In Bezug auf Geld will ich sagen, dass man sich ruhig einen Schuss mehr Offenheit genehmigen kann, denn in Deutschland ist es wirklich furchtbar: Niemand spricht z.B. über Gehälter, egal in welchem Verhältnis man zu einer Person steht.

Ich verleihe meinem Wunsch Ausdruck, miteinander zu reden. Im Büro und Co. Selbst verstehe ich Leute die sagen, wer schweigt der bliebt. Aber der natürliche Lebensraum des Menschen ist ja ein bisschen breiter angelegt… Und wenn man viele Verbote zu berücksichtigen muss, dann schränkt man sein Revier unnötig ein. Dann muss man auf so viel achten, das Leben wird viel unentspannter. Etwa durch ein Über-Geld-Rede-Verbot, da schränkt man sich ja doch unnötig ein. Hier ist mein Plädoyer: Lasst es sein, redet über Geld!

7.10.13 11:05, kommentieren

Tabuthema Nr. Eins

Ich habe mich ja schon darüber ausgelassen, dass Geldangelegenheiten unter den Tisch fallen. Zu Unrecht und erstaunlicherweise, weil kaum etwas den Menschen so bewegt wie seine finanzielle Situation, der Preis von diesem und jenem und Möglichkeiten, das Geld zu vermehren.

Neben der Geldmehrung kann es aber auch passieren, dass das Geld zu knapp wird. Ich meine damit nicht den üblichen Mangel an Barem und Elektronischem, sondern ein Geldloch, das mit einem Kredit gestopft werden muss. Diesen Zustand kennen mit Sicherheit viele von uns, nur darüber reden tut man nicht. Das möchte ich hiermit ändern…

Na, nimmst du auch einen Kredit auf?

Ich sage ganz ehrlich, ich habe auch einen Kredit offen. Ich brauche beruflich ein Auto, und mein ohnehin in die Jahre gekommenes Fahrzeug hatte einen massiven Schaden davongetragen aus der Belastung, auf der Autobahn zu fahren… Die Reparatur sollte mehr kosten als das treue Fahrzeug noch wert war, deswegen habe ich beschlossen, mir ein neues Auto zu kaufen. Einen Gebrauchtwagen, aber einen, der nicht so schnell den Geist aufgeben dürfte. Und wo kommt das Geld her, wenn man es nicht auf der hohen Kante hat? Richtig, die Lösung ist ein Kredit.

Autofinanzierung wird vielerorts angeboten, eigentlich hat jedes Autohaus eine Partnerbank. Ich wollte mich aber auswertig mit Geld versorgen, um eine bessere Verhandlungsposition zu haben. Dabei bin ich dann auf die Möglichkeit gestoßen, dass man anonym von Privat Geld leihen kann. Die Zinsen sind nicht schön zu zahlen, aber immerhin kann man die Ratenhöhe selbst bestimmen kann. So weiß ich dann auch, dass die monatlichen Beträge problemlos zurückführen kann (wenn nicht nächstes Mal die Waschmaschine den Dienst quittiert), schließlich habe ich ja jetzt auch wieder ein Auto zu Verfügung und kann meiner lieben Arbeit nachgehen.

Geschadet hat es mit nicht, ich brauche eben ein Auto und musste es finanzieren. Jetzt ist es raus… weitestgehend anonym in diesem Blog, aber auch privat arbeite ich an mehr Offenheit mit dem Thema. Auch das hat mir noch nicht geschadet, nur zu, genehmigen Sie sich auch ruhig ein bisschen mehr Offenheit beim Thema Finanzen. Damit bis zum nächste Mal!

1.10.13 11:53, kommentieren

Wer redet schon über Geld

Es ist ein Phänomen, das mich schon seit geraumer Zeit beschäftigt. In Deutschland spricht quasi niemand über sein Einkommen. Jeder behält diesen Teil der Arbeit für sich, über den restlichen Teil der Arbeit wird sich umso fleißiger ausgelassen: Der Chef, die Mitarbeiter, die Arbeit selbst, was zwickt und zwackt und vielleicht noch, dass das Geld knapp ist.

Ich glaube ich verfehle hier mein Anliegen, wenn ich munter meinen Kontostand poste. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Ich fordere ja nicht den gläsernen Menschen, sondern nur, dass in persönlichen Gesprächen das Thema auf den Tisch kommen darf. Wenn einem selbst die Freunde nichts erzählen kann man das eigene Gehalt nicht einschätzen, verzichtet auf Tipps und Tricks untereinander und am Ende stehen wahrscheinlich fast alle viel schlechter da als nötig wäre.

Woher soll man wissen, dass die Freunde gerade finanziell ein bisschen klamm sind-...

 

…wenn man nicht darüber spricht? Ich helfe doch gerne wenn ich kann, und andere sehen das sicher genauso. Das muss einem auch nicht peinlich sein, geht schließlich jeden etwas an und kann ja gar nicht immer nur positiv sein; es geht eben auf und ab im Leben – auch mit dem Geld.

27.9.13 11:57, kommentieren