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Kann man Glück denn nicht doch am Kontoauszug ablesen?

„Geld ist nichts, aber viel Geld ist etwas anderes.“ – George Bernard Shaw

Der gute Herr Shaw lässt uns glauben, dass Geld keine Bedeutung hat, solange es nicht in großen Mengen vorhanden ist. Ich sage: Geld hat keine Qualität, denn es ist immer gleich, nur seine Quantität zählt. Je mehr desto mehr gilt nur faktisch, von der Perspektive des Mehrwerts betrachtet muss man Herrn Shaw Recht geben: Ab einer gewissen Summe wird es bedeutend – ironischerweise dann, wenn es für den Einzelnen unbedeutend geworden ist und Gedanken um die Ausgabe desselben in den Hintergrund geraten.

Und nun stellt sich die Frage, inwieweit man einen prallen Kontoauszug denn in Glück transferieren kann. Es soll Personen geben, denen das Geldverdienen als solches Freude bereitet, die nur um des Verdienens Willen verdienen. Wieder andere sind glücklich, wenn sie es ausgeben – für was auch immer, solange man damit etwas kauft. Diese zwei entgegengesetzten Pole sind das Ende der Fahnenstange, dazwischen ist derjenige Typ Mensch, der Geld als Mittel zum Zweck betrachtet. Zum Zweck des Glückserwerbs, wenn man so will. Dieses Konzept geht auf, weil Geld allein keinen Wert außer seinem Gegenwert besitzt. Man kann sich also problemlos davon trennen, solange man nicht etwas für das Horten und Ausgeben empfindet, was rational betrachtet ja auch wieder Glück bringt.

Das heißt streng genommen bedeutet mehr Geld mehr Glück – wenn man in der Lage ist, es ohne Verluste zu transferieren.

31.10.13 14:58

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